ORTSBEIRAT

Protokolle, Einladungen, Presseberichte u. a.



 

Am 15. Juni wird der Ortsbeirat anläßlich einer Besichtigung über die Maßnahmen beraten, die am alten Friedhofsteil mit den im Haushalt 2021 bereitgestellten Mitteln ausgeführt werden sollen. 

 

 

Der Dorfplatz soll im Rahmen der vorzuschlagenden Projekte für das IKEK - Dorferneuerungsprogramm aufgewertet werden. Dazu soll auch eine überdachte Sitzgruppe beitragen. 




Konstituierende Sitzung des Ortsbeirats Jossa am 27. April 2021

Kleine Korrektur: Uwe Ziegler von der Gemeindeverwaltung leitete die Neuwahlen. 

Florian Ziegler nahm als Gemeindevertreter an der Sitzung teil. 

Uwe Ziegler von der Gemeindeverwaltung Sinntal (links) leitete die Neuwahlen. Ortsvorsteher Stefan Walther gab einen kurzen Rückblick, im besonderen auch über die Maßnahmen, an denen die beiden zu verabschiedenden langjährigen Ortsbeiratsmitglieder Harald Borde und Dieter Münch als aktive Eigenleister beteiligt waren.   

 

Die Ortsbeiratsmitglieder Harald Borde und Dieter Münch erhielten als Symbol für Dank und Anerkennung für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ortsbeiratsmitglieder und ihre aktiven Eigenleistungsbeiträge kleine Präsente.  Ortsvorsteher Stefan Walther bedauerte, dass die beiden Ortsbeiratskollegen durch die von der Gemeindevertretung beschlossene Reduzierung der Ortsbeiratsmitglieder dem Gremium nicht mehr angehören. Er lud sie ein, weiterhin bei den Sitzungen anwesend zu sein und ihre Vorschläge und Anregungen einzubringen. 

 

Coronabedingte Sitzordnung bei der Ortsbeiratssitzung in der Turnhalle Jossa. 

Die durchgeführten Wahlen  brachten ohne Gegenstimmen folgende Ergebnisse: 

Ortsvorsteher: Stefan Walther

stellvertretender Ortsvorsteher: Hans Röder

Schriftführer: Günter Walther

stellvertretender Schriftführer: Harald Borde

Somit wurden die einzelnen Funktionen mit den gleichen Personen wie bisher besetzt.

Ortsvorsteher Stefan Walther kündigte nach Terminabstimmung an, dass am 25. Mai die nächste Ortsbeiratssitzung stattfinden soll. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Gremium genauso harmonisch wie bisher zusammenarbeiten werde. Er betonte ausdrücklich, dass alle Anregungen des Ortsbeirates von der Gemeindeverwaltung bearbeitet werden. Manches bedürfe dann aber auch eine gewisse Zeit bis zur Realisierung, was aber in der Natur der Sache läge und zu akzeptieren sei. 

 


   INFORMATION DES ORTSBEIRATES 

   Thema: Engpass in der Spessartstraße                                                                                                   11. März 2021

Aktueller Stand zu diesem Thema, das uns eigentlich seit der Dorferneuerung Ender der 70er/Anfang der 80er Jahre begleitet: Die Straßenbehörde HESSEN MOBIL hat uns erklärt, dass sie hier in den nächsten Jahren nichts unternehmen wird. Grund: Es gibt hier keinen Unfallschwerpunkt, und auch die bauliche Substanz z. B. der Stützmauer sei noch im unkritischen Bereich. Es gäbe in Hessen ähnliche Engpässe mit wesentlich mehr Verkehr, also viele vorrangige Maßnahmen. Auch unsere Einwände, dass es auch deshalb kein Unfallschwerpunkt sei, weil die Fahrzeuge öfters bei Gegenverkehr in den privaten Hof ausweichen, hat bis dato nicht geholfen.

 

Um zu vermeiden, dass der private Hof evtl. auch durch einen Eigentümerwechsel seine Funktion für den ausweichenden Verkehr verliert und dadurch noch mehr Probleme bei Gegenverkehr entstehen, sollte nach Auffassung des Ortsbeirats Jossa deshalb das Grundstück von der Gemeinde angekauft werden, ebenso das baufällige Schandfleckgebäude daneben. Darum haben wir den Gemeindevorstand gebeten. Die Gemeindeverwaltung führt Verhandlungen mit den Eigentümern, die aber noch zu keinem abschließenden Ergebnis geführt haben. Wir hatten gehofft, dass der Grunderwerb 2020 erfolgen könnte.

 

Wir sind der Auffassung, dass aktuell auch das neue IKEK-Dorferneuerungsprogramm für diesen Zweck genutzt werden kann. Ein Abriss des Schandfleckgebäudes und ein Abriss der ehemaligen Schreinerei zumindest bis auf die Kellerdecke müssten der 2. Schritt sein. Wie man die veränderte Flächensituation dann im Detail ausgestaltet, müsste in Abstimmung der gemeindlichen Gremien mit dem Ortsbeirat beraten und beschlossen werden. Durch den Abriss hätte man freie Sicht und ein Teil des Hofes sollte für Ausweichsituationen des Straßenverkehrs ausgebaut werden. Damit  wäre bis zu einer irgendwann anstehenden Stützmauererneuerung auf der talseitigen Straßenseite eine sinnvolle Vorleistung für eine  spätere Straßenverbreiterung geschaffen. Ob sich HESSEN MOBIL an dieser Vorleistung finanziell beteiligt oder nicht wäre zweitrangig, da wir durch IKEK bereits eine hohe Landesförderung in Anspruch nehmen könnten.      

Kleinunternehmer 


 

Niederschrift zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Jossa     

 

am  22. Okt. 2020 um 19.00 Uhr in der Turnhalle Jossa

 

 

Anwesend waren

 

vom Ortsbeirat:

 

Stefan Walther                               Ortsvorsteher

Hans Röder                                      stv. Ortsvorsteher

Willi Zeller                                       Mitglied des Ortsbeirates

Harald Borde                                   Mitglied des Ortsbeirates

Peter Michaelis                               Mitglied des Ortsbeirates

Dieter Münch                                  Mitglied des Ortsbeirates

Gerhard Klein                                  fehlte entschuldigt

 

Günter Walther                              Schriftführer des Ortsbeirates

 

vom Gemeindevorstand:             Olaf Maienschein

von der Gemeindevertretung:    Florian Ziegler

                                                           Günter Zeller hatte sich entschuldigt

 

Wegen der Corona-Pandemie fand die Sitzung in der Turnhalle statt. Hier konnten großzügige Abstände zwischen den Sitzungsteilnehmern bzw. den Zuhörern eingehalten werden. Es wurden nur zwei Tische aufgestellt. Alle anwesenden Personen trugen einen Mund-Nasen-Schutz.

 

1.Eröffnung und Begrüßung sowie Feststellung der Beschlussfähigkeit

 

Ortsvorsteher Stefan Walther eröffnete die Sitzung, begrüßte alle Anwesenden und stellte die Beschlussfähigkeit und fristgemäße Einladung fest. Einwände gegen diese Feststellungen und die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Besonders begrüßte er den Gemeindebeigeordneten Olaf Maienschein und den Gemeindevertreter Florian Ziegler sowie 5 Zuhörer.

 

 

2.Ortsbeirats-Budget für kleinere Maßnahmen

 

Ortsvorsteher Stefan Walther gab bekannt, dass für die Ortsbeiräte zur außerordentlichen Verfügung jährlich ein Budget zur Verfügung steht, das  sich errechnet aus einem Grundbetrag von 500,-- Euro zuzüglich 50,-- Euro je angefangene hundert Eiinwohner des jeweiligen Ortsteiles. Für Jossa wären dies 800,-- Euro. Der Betrag ist auf Antrag auf das nächste Jahr übertragbar. Ortsvorsteher Stefan Walther verlas darüberhinaus noch eine Definition der Gemeinde Sinntal zur Verwendung des Betrages.

 

                                                                             

3.Friedhofsangelegenheiten

 

Stefan Walther berichtete, dass die zweite Terrasse am neuen Friedhof für die Belegung vorbereitet wurde, sodass hier bei Bedarf ab sofort Bestattungen erfolgen können.  Gemäß der Empfehlung des Ortsbeirates wurde auch eine Fläche für Rasenurnengräber vorgesehen. Diese gegebene Möglichkeit wurde vor einigen Monaten erstmalig genutzt.

 

Weiterhin wurden in den vergangenen Monaten im Bereich des alten Friedhofs einige Gräber durch den Bauhof der Gemeinde Sinntal abgeräumt. Es wird angeregt, die mittlerweile entstandenen Rasenflächen generell durch Aufbringung von Mutterboden besser einzuebnen, auch im Hinblick darauf, dass nötigenfalls in einigen Jahren dort Flächen für weitere Urnengräber nahe der Friedhofshalle genutzt werden könnten.

 

Seit längerem fällig gewordene Elektroreparaturarbeiten in der Friedhofshalle wurden erledigt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch die Deckenlampen ausgetauscht.

 

Bisher wurden ständig anfallende Pflege- und Reinigungsarbeiten am Friedhof wie das Kehren der Treppen mit Unkrautbeseitigung, das Kehren der Friedhofshalle und der davor liegenden Freifläche sowie das Gießen der jährlich neu bepflanzten Blumenkübel am Ehrenmal für die Kriegstoten über geringfügige Tätigkeit mit Entgelt nach Stundenleistung abgewickelt. Hierfür steht seit Jahresanfang niemand mehr zur Verfügung. Einige Personen wurden ohne Erfolg angesprochen.  Die Eheleute Elke und Günter Walther und Günter Zeller haben diese Arbeiten seit dem Frühjahr ehrenamtlich durchgeführt. Auch Peter Ullrich hat einige Stunden geleistet. Dafür dankte Ortsvorsteher Walther. Es wird aber weiterhin nach einer Person gesucht, die diese Arbeiten wie bisher über einen Stundenlohn für geringfügige Tätigkeit erledigt.

 

4.Sachstand zu früheren Anregungen des Ortsbeirates

 

Die angesprochenen Punkte sind alle im Protokoll vom 13. Nov. 2019 aufgeführt.

 

Straßenreparaturen: Der Beigeordnete Olaf Maienschein verweist auf das Straßenkataster der Gemeinde Sinntal. In diesem Kataster wird der Zustand der Straßen erfasst. Reparaturen sollen entsprechend diesem Kataster nach Bedürftigkeit durchgeführt werden. Ortsvorsteher Walther wies noch einmal darauf hin, dass die vom Ortsbeirat Jossa festgehaltenen Straßen am Mühlberg, Waldstraße und die oberen Wege in der Spessartstraße gemeindeeigene Straßen sind, die keine grundhafte Erneuerung benötigen.  Diese Straßen können durch begrenzte Reparaturmaßnahmen dauerhaft erhalten werden. Eine Besichtigung der Straßen durch die Bauverwaltung mit dem Ortsvorsteher und Ortsbeiratsmitgliedern wird einvernehmlich empfohlen.

 

Straßenschäden an der Landesstraße 2304 beim Grundstück Ruppert, Nähe Abzweigung Waldstraße: Die Kontakte der Gemeindeverwaltung und des Ortsvorstehers mit der Straßenbaubehörde Hessen Mobil führten bisher nicht zum gewünschten Ergebnis. Hier ist nach Auskunft von Hessen Mobil eine grundhafte Erneuerung erforderlich. Es sollte durch die Gemeindeverwaltung geprüft werden, ob die erforderlichen Arbeiten von Hessen Mobil in deren Maßnahmenplan aufgenommen wurden.

 

WC und Nebenräume Turnhalle:  Es wird vom Ortsbeirat erneut darauf verwiesen, dass diese Räumlichkeiten seit dem Bau der Turnhalle in den Jahren 1963/64 de facto nie renoviert wurden. Da die Halle regelmäßig und nach Corona sicher auch wieder verstärkt genutzt wird, fordert der Ortsbeirat den Gemeindevorstand auf, eine Renovierung dieser Räume ins Investitionsprogramm für die kommenden Jahre aufzunehmen.

 

Grillplatz:  Von Mitarbeitern des Bauhofes wird das Dach der Schutzhütte repariert. Dieter Röll repariert die Seitenwand. Ortsvorsteher Stefan Walther wird im kommenden Frühjahr mit einem Fachhandwerker die Sandsteine des Grills neu verfugen bzw. neu versetzen.

 

Mobile Bänke:   Einige Bänke wurden bereits im vorigen Jahr aus unbekannten Gründen entfernt und nicht wieder aufgestellt.  Der Ortsbeirat regt an, diese Bänke wieder aufzustellen. Die Standorte sind:

- zwischen den Birken gegenüber dem ehemaligen Schulgarten am Plan

- vor dem Sinn-Steg an der Jossa-Mündung

- Spessartstraße Abzweigung „Zum Gerroth“, scharfe Kante

 

 

5.Neue Empfehlungen des Ortsbeirats  

 

Innenraum der Friedhofshalle:

Der Halleninnenraum hätte einen Neu-Anstrich nötig, da durch Windverwirbelungen viel Staub in die offene Halle kommt und sich auf den rauen Putzflächen absetzt. Der Ortsbeirat regt an, dies durch den Bauhof erledigen zu lassen, da hierfür auch ein mobiles Gerüst nötig ist.

 

Zufahrt von der Spessartstraße zur ehemaligen Mühle (beim Dorfplatz)

Auf dem geschotterten Bereich der Zufahrt ist eine immer größer werdende Vertiefung von etwa 1 m Durchmesser entstanden. Diese sollte mit geeignetem Feinsplit mit verbindungsfähigem Feinanteil beseitigt werden.

 

Parkstreifen am Plan beim Feuerwehr-Gerätehaus

Es sollte geprüft werden, ob im Bereich des ehemaligen Schulzaunes an der Giebelseite des Gebäudes der Streifen zwischen Zaunsockel und Pflaster evtl. mit Schotter oder Steinerde gefüllt werden sollte, um die Unfallgefahr beim Aussteigen aus einem parkenden Fahrzeug zu reduzieren. Der Parkstreifen ist in diesem Bereich sehr schmal.  

 

6.Verschiedenes

 

Ortsvorsteher Stefan Walther dankte dem leider nicht anwesenden und entschuldigten Gemeindevertreter Günter Zeller für seine lobenswerten unentgeltlichen Einsätze für die Erhaltung von gemeindlichen Einrichtungen und Objekten. Er nannte auch einige Beispiele, wie die Schutzhütte auf der Höh‘, die Spielfläche am Sportplatz, die alte Jossa-Brücke bei der Kläranlage, mehrere Bänke und den Einsatz an der Friedhofshalle. Auch Peter Ullrich und E. und G. Walther erwähnte er. Wenn sich dieser Helferkreis noch erweitern ließe, wäre dies von großem Vorteil für die Erhaltung unserer öffentlichen Einrichtungen sagte Ortsvorsteher Walther zum Abschluß der Sitzung.

 

 

gez. Stefan Walther, Ortsvorsteher                                                 gez. Günter Walther, Schriftfüher

 

 

                                                             Sinntal-Jossa, 22. Okt. 2020

 

 


                                                                                        Ortsbeirat Jossa

Rasenurnengrabstätten                     Information für unsere Bürger - Jossa, 8. Juli 2020

 

Die Friedhofserweiterungsfläche ist seit Frühjahr diesen Jahres fertiggestellt. Es muß lediglich der noch montierte Behelfszaun durch ein Betriebstor ersetzt werden.  Der Ortsbeirat hatte empfohlen, dass auf der neu angelegten Friedhofsfläche auch ein Bereich für Rasenurnengrabstätten vorgesehen werden soll. Diese Grabstätten sind zwar beim Erwerb teurer als z. B. ein "normales" Urnengrab. Sie sind aber interessant für den Fall, dass die Pflege des Grabes schwierig ist. Die Pflege der Fläche, auf der nur eine kleine Namensplatte ebenerdig liegt,  erfolgt komplett für die Dauer der maximal 20-jährigen Nutzung durch die Gemeinde Sinntal im Rahmen der regelmäßigen Mäharbeiten. Hier ein Auszug aus der Friedhofsordnung der Gemeinde Sinntal: 

 

(3) Rasenurnengrabstätten unterliegen den Vorschriften der Urnengrabstätten gemäß Abs. 2. Es handelt sich hierbei um für Urnenbestattungen bestimmte Grabstätten, welche mit einer Rasenfläche bedeckt sind und mit einem liegenden, ebenerdigen Grabmal, welches den Namen und gegebenenfalls Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen bezeichnet, gekennzeichnet sind. Diese Grabstätten werden von der Friedhofsverwaltung unterhalten, gepflegt und nach Ablauf der Ruhefrist geräumt.

(4) Jede Urnengrabstätte hat folgende Maße: Länge: 0,80 m Breite: 0,80 m Der Abstand zwischen den Urnengrabstätten beträgt mindestens 0,40 m.

 





INFORMATION DES ORTSBEIRATS
Die Deckenerneuerung des landwirtschaftlichen Weges am Sonnenhang Richtung Grillplatz hat die ehemalige Dreschgemeinschaft Jossa mit einer Spende von rund 10.000 Euro ermöglicht. Dieses Geld ist ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Maschinenhalle. Wir danken den Verantwortlichen und den Mitgliedern der Dreschgemeinschaft. Dieser "Grüne-Plan-Weg" aus den 50er Jahren hatte viele Schadstellen. Jetzt hält er wieder einige Jahrzehnte. Dank auch an die Gemeinde, die sich in gleicher Weise an den Gesamtkosten beteiligt hat und die Arbeiten noch rechtzeitig vor Wintereinbruch ausführen ließ. Noch ein Hinweis: Der Wegebau in der Feldgemarkung wird durchschnittlich mit rund 60 % von den Jagdpachterlösen finanziert, die unsere Landwirte hierfür zur Verfügung stellen. Wie man aus diesem Zeitungsbericht sieht, hat sich die Jagdgenossenschaft bei diesem Projekt ebenfalls mit 3000 Euro beteiligt.


 

Niederschrift zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Jossa

 

am  24. Okt 2018 um 19.00 Uhr in der Turnhalle/Mehrzweckhalle Jossa

 

 

Anwesend waren

 

vom Ortsbeirat:

 

Stefan Walther                              Ortsvorsteher

Willi Zeller                                      Mitglied des Ortsbeirates

Harald Borde                                   Mitglied des Ortsbeirates

Peter Michaelis                              Mitglied des Ortsbeirates

Dieter Münch                                  Mitglied des Ortsbeirates

 

Günter Walther                               Schriftführer des Ortsbeirates

 

vom Gemeindevorstand:              Beigeordneter Olaf Maienschein

von der Gemeindevertretung:     Günter Zeller

                                                             Florian Ziegler

                                                            

Hans Röder (stv. Ortsvorsteher) fehlte krankheitsbedingt,

(die anwesenden Mandatsträger und Vereinsvertreter wünschen gemeinschaftlich gute Genesung)

Gerhard Klein (Ortsbeiratsmitglied) fehlte, berufsbedingt entschuldigt

 

 

1.Eröffnung und Begrüßung

 

Ortsvorsteher Stefan Walther eröffnete die Sitzung, begrüßte alle Anwesenden und stellte die Beschlussfähigkeit und fristgemäße Einladung fest. Einwände gegen diese Feststellungen und die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Besonders begrüßte er den Beigeordneten Olaf Maienschein, die Gemeindevertreter Günter Zeller, Florian Ziegler sowie die Zuhörer und die geladenen Vereinsvertreter.

 

      

2. Genehmigung des Protokolls der letzten OB-Sitzung

 

Ortsvorsteher Walther stellte fest, dass sich keinerlei Einwände erheben und das Protokoll deshalb genehmigt ist.

 

 

3. Renovierungsmaßnahmen an der Turnhalle/Mehrzweckhalle Jossa

 

Zu diesem Punkt hatte Ortsvorsteher Stefan Walther die Vertreter der örtlichen Vereine und Veranstalter eingeladen.

Es waren vertreten die Freiwillige Feuerwehr Jossa (Uwe Ziegler),

die Sportgemeinschaft Jossa (Martin Röder, Norbert Zeller, Alexander Lux)

der Männer- und Gemischte Chor (Klaus Koch, Karl Ziegler)

der Verkehrsverein mit Theatergruppe (Willi Zeller, Günter Walther)

Veranstaltungstechnik DJ-Boartel Entertainment (Marcel Walther, Fl. Ziegler)

 

Ortsvorsteher Stefan Walther und der Gemeindebeigeordnete Olaf Maienschein erläuterten die Darstellung der Gemeindeverwaltung, in welcher die verschiedenen Maßnahmen beschrieben waren, die im Jahr 2019 durchgeführt werden sollen.

 

Es sind dies:

 

Die Erneuerung der Haustüranlage und der daneben liegenden großflächigen Fenster im Flur.

 

Beseitigung der Glasbausteine in der Haupthalle, stattdessen Einbau von zwei  Energiespar-Fensteranlagen links und rechts.

 

Ebenso ist der Austausch der Fenster in den Nebenräumen vorgesehen.  

 

Der Ortsbeirat empfiehlt in Abstimmung mit den Vereinsvertretern, den mittleren Nebenraum (ehemalige Dusche)  mit einer großen Türöffnung zum Hof hin zu versehen, da dieser Raum auch als Lagerraum für Festmöbel genutzt werden muss, die früher in der Schule untergebracht waren. Dabei soll auch der Absatz im Fußboden beseitigt werden. Es soll eine gerade, mit Rollwagen befahrbare Fußbodenfläche entstehen. Der neue Eingang muss ebenfalls mit Rollwagen befahrbar sein. Der Ortsbeirat empfiehlt weiterhin, diesen Raum mit einer Spülmaschine auszustatten, wie dies in allen anderen gemeindlichen Bürger- und Gemeinschaftshäusern gegeben ist. Wasseranschluss und Abwasseranschluss sind vorhanden.   

 

Bei der Erneuerung der Haupteingangstüre ist darauf zu achten, dass diese ebenfalls mit Rollwagen durchfahren werden kann.

  

Abstimmung: einstimmig

 

Bei der vorgesehenen Renovierungsmaßnahme des Fußbodens empfiehlt der Ortsbeirat in Abstimmung mit den Vereinsvertretern wie folgt zu verfahren:

 

Vorrangig ist eine Erneuerung der Fußbodenfläche im Thekenvorraum. Dort hat sich der Holzfußboden gehoben, da der Kunststoffbelag eine Belüftung des Hohlraumes unter dem Holzboden nicht zulässt bzw. stark beeinträchtigt. Für den Hallenboden ist nach Auffassung des Ortsbeirates zunächst nur die eigentlich jährlich vorgesehene Pflegemaßnahme mit Holzöl (o. ä) erforderlich, die in den vergangenen sechs Jahren wegen des Fehlens der vorher vorhandenen Poliermaschine nicht erfolgte, obwohl dies ausdrücklich nach der Renovierung in 2004 empfohlen wurde

 

Abstimmung: einstimmig

 

Der Ortsbeirat bittet weiterhin um die Beseitigung der von Hausmeister Ziegler an einen Mitarbeiter der Bauverwaltung gemeldeten Mängel in den Toiletten (evtl. neue WC-Sitze oder komplette neue WC-Kombination(en).

 

 

4. Mitteilungen

 

Ortsvorsteher Stefan Walther gibt eine Mitteilung von Bürgermeister Carsten Ullrich weiter: Die ICE-Neubaustrecke verläuft nicht über den Spessart und somit auch nicht über Flächen der Sinntaler Gemarkung. Die Bahn favorisiert die vorgeschlagene Trassenvariante IV, die überwiegend im und am Kinzigtal und zu einem großen Teil auch in Tunnelbauweise entstehen soll. 

 

Ende der Sitzung:  20.10 Uhr

 

 

                                                      Für die Richtigkeit:

 

             gez.                                                                                       gez.

 

Stefan Walther, Ortsvorsteher                                   Günter Walther, Schriftführer                        

 

 

 

                                                       Sinntal-Jossa, den 24. Okt. 2018 


Hinweis: Hessen-Mobil ist für die Landesstraße zuständig und hätte somit auch die Kosten für den Grundstücksankauf zu tragen. Die Gemeinde könnte aber in Vorlage treten, wenn dies aus zeitlichen und abwicklungstechnischen Gründen sinnvoll wäre. 




Niederschrift zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Jossa

 

am  20. April 2017 um 19.00 Uhr,

Treffpunkt am Friedhofsparkplatz und Besprechung der Friedhofsangelegenheiten vor Ort,

anschließend  Sitzung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Jossa

 

Anwesend waren

vom Ortsbeirat

 

 

Stefan Walther                           

Hans Röder                                

Willi Zeller 

Harald Borde                 Peter Michaelis             Dieter Münch 

Gerhard Klein                              

Günter Walther

 

vom Gemeindevorstand

 

von der Gemeindevertretung

Ortsvorsteher

 

stv. Ortsvorsteher

 

Mitglied des Ortsbeirates (und Gemeindevertreter)

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates (am Friedhof nicht anwesend)

Schriftführer

 

Beigeordneter Olaf Maienschein

 

Günter Zeller

Florian Ziegler


 

 

 

1. Eröffnung und Begrüßung

 

Ortsvorsteher  Stefan Walther eröffnete die Sitzung, begrüßte alle Anwesenden und stellte die Beschlussfähigkeit und fristgemäße Einladung fest. Einwände gegen diese Feststellungen und die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Besonders begrüßte er den Beigeordneten Olaf Maienschein, die Gemeindevertreter Günter Zeller und Florian Ziegler sowie die Zuhörer und den Pressevertreter

 

2. Friedhofsangelegenheiten

 

Empfehlungen des Ortsbeirates:

 

Die Erschließung und Gestaltung des nächsten Grabfeldes im neuen Friedhofsteil soll mit Mauer wie das aktuell in Belegung befindliche Grabfeld erfolgen.

 

Ortsbeirat und alle bei der Ortsbesichtigung anwesenden Bürger sprechen sich dafür aus, dass auch die Rasenurnengräber im neuen Grabfeld untergebracht werden sollen, weil der ursprünglich empfohlene Standort am Friedhofsweg im älteren Friedhofsteil nicht angenommen wird.

 

Die Friedhofstürchen sollen mit Schließfedern ausgestattet werden.  

Der montierte Weidezaun hilft, aber es werden doch noch Schäden durch Rehe verursacht.  Der Zaun ist offensichtlich zu niedrig und es gibt auch noch Lücken in der Umzäunung (z. B. beim Nachbargrundstück Lothar und Regina Zeller, beim ehemaligen Containerstellplatz und beim Holztor vor der Friedhofshalle). Hier sollte die Bauverwaltung Abhilfe schaffen.  

 

Im alten Friedhofsteil müssen einige Treppen unbedingt ausgebessert werden. Ebenso sind einige aufgetretene breite Risse im Asphalt des Friedhofsweges zu schließen. Es besteht Unfallgefahr.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass im gesamten älteren Friedhofsteil noch viele Jahrzehnte Nutzungsrechte für die Gräber bestehen. Deswegen darf die Unterhaltung nicht vernachlässigt werden, wie leider in einigen Bereichen erkennbar geschehen.

 

Die nicht mehr belegten und kürzlich abgeräumten Grabfelder im Terrassengrabfeld müssen planiert werden, damit eine ebene Grasfläche entstehen kann.

 

Ortsvorsteher Stefan Walter berichtet, dass die Bauverwaltung kürzlich bei einer Besichtigung  mitgeteilt hat, dass die noch vorhandenen alten Fundamente auf den Grabfeldern links vom Treppenaufgang zum Ehrenmal durch die Gemeinde mit entsprechenden Maschineneinsatz abgeräumt und planiert werden sollen. Dabei soll auch die erste Treppe neben dem Aufgang rechts entfernt werden. Die Entfernung der Gräber nach Ablauf der Ruhezeit im gesamten übrigen Friedhofsbereich soll entsprechend der Friedhofsordnung erfolgen. Hier sollen die Nutzer nach angemessener Frist auch an ihre Verpflichtung zur Grabräumung erinnert werden.

 

 

3. BERICHT DES ORTSVORSTEHERS

 

3a Ortsteildialog

 

Zur ICE-Trasse Frankfurt – Fulda  gibt es keine neuen Erkenntnisse. Aktuell sind noch 7 Varianten in der Auswahl, die auch entsprechend vorgestellt und veröffentlicht wurden. Es ist der Eindruck entstanden, dass Entscheidungen erst nach der Bundestagswahl getroffen werden.

 

Die Südlink-Starkstromtrasse soll vorzugsweise mit Erdkabel durch die östliche Rhön verlegt werden. Die Variante Oberzell – Weichersbach – Mottgers - Zeitlofs ist aber noch nicht endgültig vom Tisch.

 

Windenergie: Der wichtige Regionalplan hierzu (2013 erstellt und 2016 fortgeschrieben) ist bis einschließlich 19. Mai in der Offenlegung. Einwände gegen die im Regionaplan vorgesehenen Flächen werden von der Gemeinde Sinntal vorgetragen. Hilfreich sind auch entsprechende Stellungnahmen von Vereinen und Verbänden, aber auch von Bürgern. Jossa und Altengronau sind im besonderen durch die Flächen am Grauberg und südlich vom Neuland betroffen.

 

Es wird durch die Bauverwaltung ein Straßenkataster erstellt, das auch den jeweiligen baulichen Zustand der Straße ausweist. Entsprechend diesem Kataster sollen unter Berücksichtigung der Priorität zukünftig die Sanierungsmaßnahmen erfolgen     

 

3b Frühere Mitteilungen an die Bauveraltung

 

Am Grillplatz Hohe Leite wurde voriges Jahr eine Sitzgarnitur mit Tisch ausgetauscht. Weitere defekte Bänke mussten entfernt werden und müssten ebenfalls ersetzt werden.

 

Schäden durch Wildschweine am unteren Höhweg wurden beseitigt

Straße Spessartsiedlung auf nicht asphaltiertem Teil wurde ausgebessert

Auf der Höh“ beim Damwildgehege  wurden Bäume und Hecken geschnitten

Asphaltreparaturen erfolgen im Sommer

                                                                             

 

3c Brückensanierung durch Hessen Mobil

 

Beigeordneter Olaf Maienschein trug die hierzu notwendigen Informationen vor.

Demnach wird die gesamte Baumaßnahme mehrere Monate laufen bis Oktober 2017.

Die Art der Arbeiten an der Brücke erfordert eine etwa sechswöchige Vollsperrung. Diese wird in die Sommerferien gelegt Da während dieser Zeit keinerlei Schwerverkehr durch die östliche Spessartstraße kommt, wird Hessen-Mobil diese Zeit auch für eine Fahrbahndeckenerneuerung von  der Ortsmitte bis zum Ortsausgang Richtung Altengronau nutzen. Diese Maßnahme soll in drei Abschnitten erfolgen. Der erste Abschnitt von der Ortsmitte bis zur Abzweigung Küppelweg  erfordert etwa 3 Tage Vollsperrung. Der anschließende zweite Abschnitt von der Abzweigung Küppelweg bis zur Turnhalle wird voraussichtlich eine Woche bis 10 Tage Vollsperrung erfordern. Der dritte Abschnitt von der Turnhalle bis zum Ortsausgang am Trafohäuschen soll nach Fertigstellung der Brücke erfolgen und wird voraussichtlich 3 Tage Vollsperrung erfordern.  Im Bereich von der Brücke bist zur Turnhalle werden im Zuge dieser Baumaßnahme Kanaldeckel, Schieberkappen und Bordsteine erneuert.

 

Es ist bekannt, dass während der Zeit der Vollsperrung die üblichen Umleitungen wie bei früheren  Baumaßnahmen genutzt werden dürfen.  

 

Auf Vorschlag von Hans Röder regt der Ortsbeirat an, für die Zeit der Baumaßnahme den Radweg für die Rettungsdienste befahrbar zu machen durch Aufbringung einer Stahlplatte beim Durchflussgraben vor der Eisenbahnbrücke.

 

 

3d Verschiedenes

 

Sicherung der Einfahrt zum Feuerwehrhaus und zur Turnhalle ist noch nicht grundbuchmäßig erfolgt. Lt. Mitteilung des gemeindlichen Liegenschaftsamtes soll In Kürze ein Termin stattfinden.    

 

Baumaßnahmen an der Turnhalle im Rahmen des Kommunal-Investitionsprogramms  sollen lt. Mitteilung der Gemeindeverwaltung in 2018 erfolgen.

 

Auf Initiative einiger Eltern ist bei der Bushaltestelle Abzweigung Emmrichsthal eine Verbesserung der Sicherheitssituation angeregt worden. Die Gemeindeverwaltung hat daraufhin die Örtlichkeit überprüft und Verkehrszahlen und Schülerzahlen ermittelt. Aufgrund der Ergebnisse ist man der Meinung, dass man auf die Errichtung einer Barriere verzichten kann. Wegen der beklagten Geschwindigkeiten, die im Bereich der Haltestelle gefahren werden, wird die Gemeindeverwaltung eine 7-tägige Verkehrsmessung durchführen. Nach Auswertung der Messung werden wir informiert.

 

Hans Röder wurde beim Jahresempfang der Gemeinde Sinntal für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. Der Ortsbeirat gratuliert hierzu.  

 

Beim Sinntal-Abend in Oberzell im Rahmen der 750-Jahr-Feier wird Jossa durch eine Tanzgruppe vertreten.

 

                                                                               

 

4. Empfehlungen des Ortsbeirates

 

Am Feuerwehrhaus sind Treppenstufen  und Sockelplatten lose. Die Reparatur sollte zeitnah erfolgen.

 

Der Rückschnitt und die Reduzierung des Bewuchses am Hang hinter dem Feuerwehrhaus sollte in Absprache zwischen Bauverwaltung und Feuerwehr erfolgen.

 

Das Vordach vor dem Schulungsraum der Feuerwehr müsste am besten mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden.     

 

Da der Eigentümer des Schulgebäudes durch eine Neuvermietung den Kellerraum,  in dem die Festzeltgarnituren lagern, nicht mehr zur Verfügung stellen kann, muss dieser in ca. vier Wochen geräumt sein. Karl Ziegler und Günter Walther wurden gebeten, diese Info an die Vereine weiterzugeben.  Der Ortsbeirat fordert den Gemeindevorstand deshalb auf, für die Schaffung eines Lagerraumes in der Turnhalle zu sorgen. Deswegen sollten umgehend  die bereits angedachten Lösungen anlässlich einer Detailfestlegung vor Ort erfolgen. Auf die Notwendigkeit dieser Maßnahme wurde im Frühjahr 2016 schon vorsorglich hingewiesen.

 

Die Dreschgemeinschaft hat vom Verkauf der Dreschhalle 10.700 Euro für die Deckenerneuerung des Feldweges ab Sonnenhang 9 Richtung Waldrand zur Verfügung gestellt und auf ein Treuhandkonto eingezahlt. Aus bisherigen Haushaltsansätzen der Gemeinde stehen weitere 1.800 Euro zur Verfügung. Der Gemeindevorstand wird gebeten, die restlichen Mittel für die Maßnahme, die ca. 18.000 Euro kosten soll, bereitzustellen, um eine Realisierung in 2017 oder 2018 zu ermöglichen.

 

Die Wasserführung am Grundstück Im Spessartgrund 18 wurde schon im Jahr 2012  bemängelt. Das Wasser vom Fußweg schwemmt bei stärkerem Regen Schotter weg und fließt in den Hof des Grundstücks. Der Ortsbeirat empfiehlt, die beabsichtigte Baumaßnahme des Grundstückeigentümers im Spessartgrund 18  zur Herstellung einer erheblich verbesserten Wasserführung zu unterstützen und Details in einem Gespräch vor Ort festzulegen. Ähnliche Maßnahmen wurden in der Vergangenheit ohne Anliegerbeteiligung durchgeführt. Außerdem ragen die Kanaldeckel auf dem Fußweg aus dem Boden heraus und stellen eine Unfallgefahr dar.

 

Schluß der Sitzung 21.30 Uhr

 

                                                        Für die Richtigkeit:

 

 

Stefan Walther, Ortsvorsteher                                                   Günter Walther, Schriftführer

 

 

 

                                               Sinntal-Jossa, den 20. April 2017