Dorfgeschehen in Sinntal-Jossa



 

 Es ist offensichtlich überstanden. Weil ein Privatweg genutzt werden konnte (Dank an den Eigentümer und die Anlieger), die Mitarbeiter der Baufirma sehr kulant waren und 99+x % der "Durchfahrer" langsam gefahren sind, war alles noch erträglich. Bis auf wenige Tage - da wollten zu viele durch die Baustelle - ist durch gegenseitige Rücksichtnahme auch alles gut gegangen. Der Einsatz der Polizei war angemessen! Die Radfahrer auf dem R 2 von Altengronau nach Dittenbrunn werden sich auch freuen!



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Focus online 16. Mai 2017 

Der Nährboden für erfolgreiches Gärtnern 

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmnler zu Gast  bei Firma Gebrüder Patzer in Sinntal  

Main-Kinzig-Kreis. – Überall blüht es derzeit, die Stauden, Blumenbeete und Obstbäume präsentieren sich bunt und lebendig. Dass einen erheblichen Anteil an diesem Bild der Nährboden hat, auf dem das alles gedeiht, wird oft vergessen. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat einem Unternehmen in Sinntal kürzlich einen Besuch abgestattet, das für die Pflanzerfolge die nötigen Grundlagen produziert: „Einheitserde“ und „Frux“ sind die eingetragenen Markenzeichen der Firma Gebrüder Patzer, die Qualitätserden für Gärtnereien und Hobbygärtner herstellt.

 

Stephan Patzer und sein Vater Herwig Patzer führten Simmler über die Betriebsgelände in Altengronau und Jossa. Während in Altengronau die Aufträge eingehen, bearbeitet und die bestellte Ware auf die Laster verladen werden, produzieren und verpacken die Mitarbeiter die Erdmischungen am ursprünglichen Firmensitz in Jossa, direkt an der Eisenbahnlinie. „Eine gesunde Pflanze kann auf einem schlechten Boden nicht gut gedeihen. Aber andersherum kann eine kranke Pflanze auf qualitativ gutem Boden sehr wohl wieder gesunden und aufgehen“, erklärte Geschäftsführer Stephan Patzer.

 

Das Unternehmen, das seit Gründung im Jahr 1911 in der mittlerweile vierten Generation von der Familie Patzer geführt wird, beschäftigt derzeit insgesamt 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 50 am Hauptstandort in Sinntal. Produziert wird europaweit an fünf Standorten.

 

„Unser Erfolgsgeheimnis ist unsere beständige Qualität und unser ungewöhnlich hoher Anteil an Naturton“, berichtete Geschäftsführer Herwig Patzer. Deswegen sei auch Sinntal ein guter Standort. Denn der Ton für die Qualitätserden wird in der Tongrube in Schlüchtern-Gundhelm abgebaut und dann in Jossa weiterverarbeitet. Rund ein Drittel des Geschäfts mache der Export aus, erläuterte Stephan Patzer. Der Einheitserde Werkverband bestehe aus Filialen und Vertriebspartnern in 15 europäischen Ländern. In Wismar werde eigens ein Torfterminal betrieben, um die in Estland und Litauen abgebauten Torfvorkommen anzunehmen und weiter zu verteilen.

 

„Die Rohstoffgewinnung ist die zentrale Herausforderung für das Unternehmen in den nächsten Jahrzehnten“, sagte Simmler, gerade mit Blick auf immer strengere Umweltauflagen und begrenzte Torfvorkommen. Im Betrieb in Sinntal hat man darauf bereits mit einer erweiterten Produktpalette und neuen Mischungen reagiert. Die Produktvielfalt ist aber auch eine Reaktion auf veränderte Ansprüche unter Hobbygärtnern, die als Abnehmer in den vergangenen Jahren immer wichtiger wurde. „Das Selbermachen im heimischen Garten oder im Pflanzkübel liegt im Trend. Insofern zeugt das breite Angebot, das sich gezielt an den privaten Gemüsebauer und Rosenzüchter wendet, von unternehmerischer Weitsicht“, befand die Erste Kreisbeigeordnete.

Unsere Theatergruppe "Stoark Stoeck" führte am 31 März, am 1. April, am 7. April und am 8. April jeweils um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Jossa ein interessantes Theaterstück auf.

Presseberichte


OSTHESSEN NEWS

10.04.17 - SINNTAL 

Regisseur Ziegler im Interview

Erfolgreiche Theatertradition in Jossa: "Ich wähle das aus, was mich reizt"

Den Schwank „Bauernlist für Biomist“ führte die Laienspielgruppe vom Verkehrs- und Heimatverein Jossa „Stoark Stoeck“ viermal an den beiden vergangenen Wochenenden in der Turnhalle auf. Seit 2000 besteht die Theatertradition, die alljährlich mit unterschiedlichen Stücken erfolgreich aufrecht erhalten wird. Der diesjährige Bauerschwank ist das achte Werk, das Regisseur Klaus Ziegler für Stoark Stoeck geschrieben hat.

Ziegler ist in Jossa geboren und wohnt nach wie vor in dem schönen Sinntaler Erholungsörtchen. Er ist eigentlich Diplomsoziologe, Psychodramaleiter und Präventionstrainer. In der Praxis EigenSinn in Bad Orb gibt er psychosoziale Beratung und Kurse. Präventionskurse leistet er auch in weiteren Orten für den Bildungspartner Main–Kinzig, den Kneipp Verein Schlüchtern, die Stadt Bad Brückenau und die AOK Schweinfurt. In einem Interview stellen wir den Autor und Regisseur Klaus Ziegler vor.

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