Kriegsnotizen 1945

von Hans und Heini Walther

Notizen des 13-jährigen Schülers Hans Walther in den Tagen vor der Sprengung der Eisenbahnbrücke Ende März/Anfang April 1945. Das Heft wurde uns von Marianne Walther 2012 zur Verfügung gestellt. Die Notizen von Hans Walther beginnen mit dem 26. März 1945 und schildern sehr umfangreich (14 Seiten) das Geschehen bis zum Tag der Brückensprengung am 3. April 1945 durch deutsche Soldaten.   

 

Notizen seines Cousins Heini Walther wurden uns im Juli 2015 als Fotokopien von Gerhard Walther übergeben. Diese Notizen beginnen am 24. März 1945, schildern das Geschehen bis zur Sprengung aber etwas kürzer (6 Seiten). Heini Walther berichtet dann auf weiteren 11 Seiten bis zum Bau der Behelfsbrücke. Am 8. August stand demnach die Behelfsbrücke fertig da und am 10. August fuhr lt. Heini Walther wieder der erste Zug über diese Brücke, die von amerikanischen Pionieren errichtet wurde.      

Auf diesem Foto sieht man wie ein Güterzug über die Behelfsbrücke fährt, die von amerikanischen Pionieren errichtet wurde. Gleichzeitig entstehen die Betonpfeiler für die neue Brücke

Hier hört die Berichterstattung von Hans Walther auf. 
In dem Heft, das diese Niederschrift enthält, findet sich kein Wort mehr zu den Kriegsgeschehnissen. Möglicherweise hat die Sprengung der Eisenbahnbrücke in unmittelbarer Nähe den Schüler doch so verstört, dass er von den Geschehnissen nichts mehr berichten konnte. 

 

 

Da sich die Berichte von Hans und Heini Walther ergänzen, haben wir auch den

 

Bericht von Heini Walther auf den folgenden Seiten komplett übernommen.