Protokolle u. a.

Niederschrift zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Jossa

 

am  20. April 2017 um 19.00 Uhr,

Treffpunkt am Friedhofsparkplatz und Besprechung der Friedhofsangelegenheiten vor Ort,

anschließend  Sitzung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Jossa

 

Anwesend waren

vom Ortsbeirat

 

 

Stefan Walther                           

Hans Röder                                

Willi Zeller 

Harald Borde                              

Peter Michaelis                           Dieter Münch 

Gerhard Klein                              

Günter Walther

 

vom Gemeindevorstand

 

von der Gemeindevertretung

Ortsvorsteher

stv. Ortsvorsteher

Mitglied des Ortsbeirates (und Gemeindevertreter)

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates

Mitglied des Ortsbeirates (am Friedhof nicht anwesend)

 

Schriftführer

 

Berigeordneter Olaf Maienschein

 

Günter Zeller

Florian Ziegler


 

 

 

1. Eröffnung und Begrüßung

 

Ortsvorsteher  Stefan Walther eröffnete die Sitzung, begrüßte alle Anwesenden und stellte die Beschlussfähigkeit und fristgemäße Einladung fest. Einwände gegen diese Feststellungen und die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

Besonders begrüßte er den Beigeordneten Olaf Maienschein, die Gemeindevertreter Günter Zeller und Florian Ziegler sowie die Zuhörer und den Pressevertreter

 

2. Friedhofsangelegenheiten

 

Empfehlungen des Ortsbeirates:

 

Die Erschließung und Gestaltung des nächsten Grabfeldes im neuen Friedhofsteil soll mit Mauer wie das aktuell in Belegung befindliche Grabfeld erfolgen.

 

Ortsbeirat und alle bei der Ortsbesichtigung anwesenden Bürger sprechen sich dafür aus, dass auch die Rasenurnengräber im neuen Grabfeld untergebracht werden sollen, weil der ursprünglich empfohlene Standort am Friedhofsweg im älteren Friedhofsteil nicht angenommen wird.

 

Die Friedhofstürchen sollen mit Schließfedern ausgestattet werden.  

Der montierte Weidezaun hilft, aber es werden doch noch Schäden durch Rehe verursacht.  Der Zaun ist offensichtlich zu niedrig und es gibt auch noch Lücken in der Umzäunung (z. B. beim Nachbargrundstück Lothar und Regina Zeller, beim ehemaligen Containerstellplatz und beim Holztor vor der Friedhofshalle). Hier sollte die Bauverwaltung Abhilfe schaffen.  

 

Im alten Friedhofsteil müssen einige Treppen unbedingt ausgebessert werden. Ebenso sind einige aufgetretene breite Risse im Asphalt des Friedhofsweges zu schließen. Es besteht Unfallgefahr.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass im gesamten älteren Friedhofsteil noch viele Jahrzehnte Nutzungsrechte für die Gräber bestehen. Deswegen darf die Unterhaltung nicht vernachlässigt werden, wie leider in einigen Bereichen erkennbar geschehen.

 

Die nicht mehr belegten und kürzlich abgeräumten Grabfelder im Terrassengrabfeld müssen planiert werden, damit eine ebene Grasfläche entstehen kann.

 

Ortsvorsteher Stefan Walter berichet, dass die Bauverwaltung kürzlich bei einer Besichtigung  mitgeteilt hat, dass die noch vorhandenen alten Fundamente auf den Grabfeldern links vom Treppenaufgang zum Ehrenmal durch die Gemeinde mit entsprechenden Maschineneinsatz abgeräumt und planiert werden sollen. Dabei soll auch die erste Treppe neben dem Aufgang rechts entfernt werden. Die Entfernung der Gräber nach Ablauf der Ruhezeit im gesamten übrigen Friedhofsbereich soll entsprechend der Friedhofsordnung erfolgen. Hier sollen die Nutzer nach angemessener Frist auch an ihre Verpflichtung zur Grabräumung erinnert werden.

 

 

3. BERICHT DES ORTSVORSTEHERS

 

3a Ortsteildialog

 

Zur ICE-Trasse Frankfurt – Fulda  gibt es keine neuen Erkenntnisse. Aktuell sind noch 7 Varianten in der Auswahl, die auch entsprechend vorgestellt und veröffentlicht wurden. Es ist der Eindruck entstanden, dass Entscheidungen erst nach der Bundestagswahl getroffen werden.

 

Die Südlink-Starkstromtrasse soll vorzugsweise mit Erdkabel durch die östliche Rhön verlegt werden. Die Variante Oberzell – Weichersbach – Mottgers  Zeitlofs ist aber noch nicht endgültig vom Tisch.

 

Windenergie: Der wichtige Regionalplan hierzu (2013 erstellt und 2016 fortgeschrieben) ist bis einschließlich 19. Mai in der Offenlegung. Einwände gegen die im Regionaplan vorgesehenen Flächen werden von der Gemeinde Sinntal vorgetragen. Hilfreich sind auch entsprechende Stellungnahmen von Vereinen und Verbänden, aber auch von Bürgern. Jossa und Altengronau sind im besonderen durch die Flächen am Grauberg und südlich vom Neuland betroffen.

 

Es wird durch die Bauverwaltung ein Straßenkataster erstellt, das auch den jeweiligen baulichen Zustand der Straße ausweist. Entsprechend diesem Kataster sollen unter Berücksichtigung der Priorität zukünftig die Sanierungsmaßnahmen erfolgen     

 

3b Frühere Mitteilungen an die Bauveraltung

 

Am Grillplatz Hohe Leite wurde voriges Jahr eine Sitzgarnitur mit Tisch ausgetauscht. Weitere defekte Bänke mussten entfernt werden und müssten ebenfalls ersetzt werden.

 

Schäden durch Wildschweine am unteren Höhweg wurden beseitigt

Straße Spessartsiedlung auf nicht asphaltiertem Teil wurde ausgebessert

Auf der Höh“ beim Damwildgehege  wurden Bäume und Hecken geschnitten

Asphaltreparaturen erfolgen im Sommer

                                                                             

 

3c Brückensanierung durch Hessen Mobil

 

Beigeordneter Olaf Maienschein trug die hierzu notwendigen Informationen vor.

Demnach wird die gesamte Baumaßnahme mehrere Monate laufen bis Oktober 2017.

Die Art der Arbeiten an der Brücke erfordert eine etwa sechswöchige Vollsperrung. Diese wird in die Sommerferien gelegt Da während dieser Zeit keinerlei Schwerverkehr durch die östliche Spessartstraße kommt, wird Hessen-Mobil diese Zeit auch für eine Fahrbahndeckenerneuerung von  der Ortsmitte bis zum Ortsausgang Richtung Altengronau nutzen. Diese Maßnahme soll in drei Abschnitten erfolgen. Der erste Abschnitt von der Ortsmitte bis zur Abzweigung Küppelweg  erfordert etwa 3 Tage Vollsperrung. Der anschließende zweite Abschnitt von der Abzweigung Küppelweg bis zur Turnhalle wird voraussichtlich eine Woche bis 10 Tage Vollsperrung erfordern. Der dritte Abschnitt von der Turnhalle bis zum Ortsausgang am Trafohäuschen soll nach Fertigstellung der Brücke erfolgen und wird voraussichtlich 3 Tage Vollsperrung erfordern.  Im Bereich von der Brücke bist zur Turnhalle werden im Zuge dieser Baumaßnahme Kanaldeckel, Schieberkappen und Bordsteine erneuert.

 

Es ist bekannt, dass während der Zeit der Vollsperrung die üblichen Umleitungen wie bei früheren  Baumaßnahmen genutzt werden dürfen.  

 

Auf Vorschlag von Hans Röder regt der Ortsbeirat an, für die Zeit der Baumaßnahme den Radweg für die Rettungsdienste befahrbar zu machen durch Aufbringung einer Stahlplatte beim Durchflussgraben vor der Eisenbahnbrücke.

 

 

3d Verschiedenes

 

Sicherung der Einfahrt zum Feuerwehrhaus und zur Turnhalle ist noch nicht grundbuchmäßig erfolgt. Lt. Mitteilung des gemeindlichen Liegenschaftsamtes soll In Kürze ein Termin stattfinden.    

 

Baumaßnahmen an der Turnhalle im Rahmen des Kommunal-Investitionsprogramms  sollen lt. Mitteilung der Gemeindeverwaltung in 2018 erfolgen.

 

Auf Initiative einiger Eltern ist bei der Bushaltestelle Abzweigung Emmrichsthal eine Verbesserung der Sicherheitssituation angeregt worden. Die Gemeindeverwaltung hat daraufhin die Örtlichkeit überprüft und Verkehrszahlen und Schülerzahlen ermittelt. Aufgrund der Ergebnisse ist man der Meinung, dass man auf die Errichtung einer Barriere verzichten kann. Wegen der beklagten Geschwindigkeiten, die im Bereich der Haltestelle gefahren werden, wird die Gemeindeverwaltung eine 7-tägige Verkehrsmessung durchführen. Nach Auswertung der Messung werden wir informiert.

 

Hans Röder wurde beim Jahresempfang der Gemeinde Sinntal für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt. Der Ortsbeirat gratuliert hierzu.  

 

Beim Sinntal-Abend in Oberzell im Rahmen der 750-Jahr-Feier wird Jossa durch eine Tanzgruppe vertreten.

 

                                                                               

 

4. Empfehlungen des Ortsbeirates

 

Am Feuerwehrhaus sind Treppenstufen  und Sockelplatten lose. Die Reparatur sollte zeitnah erfolgen.

 

Der Rückschnitt und die Reduzierung des Bewuchses am Hang hinter dem Feuerwehrhaus sollte in Absprache zwischen Bauverwaltung und Feuerwehr erfolgen.

 

Das Vordach vor dem Schulungsraum der Feuerwehr müsste am besten mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden.     

 

Da der Eigentümer des Schulgebäudes durch eine Neuvermietung den Kellerraum,  in dem die Festzeltgarnituren lagern, nicht mehr zur Verfügung stellen kann, muss dieser in ca. vier Wochen geräumt sein. Karl Ziegler und Günter Walther wurden gebeten, diese Info an die Vereine weiterzugeben.  Der Ortsbeirat fordert den Gemeindevorstand deshalb auf, für die Schaffung eines Lagerraumes in der Turnhalle zu sorgen. Deswegen sollten umgehend  die bereits angedachten Lösungen anlässlich einer Detailfestlegung vor Ort erfolgen. Auf die Notwendigkeit dieser Maßnahme wurde im Frühjahr 2016 schon vorsorglich hingewiesen.

 

Die Dreschgemeinschaft hat vom Verkauf der Dreschhalle 10.700 Euro für die Deckenerneuerung des Feldweges ab Sonnenhang 9 Richtung Waldrand zur Verfügung gestellt und auf ein Treuhandkonto eingezahlt. Aus bisherigen Haushaltsansätzen der Gemeinde stehen weitere 1.800 Euro zur Verfügung. Der Gemeindevorstand wird gebeten, die restlichen Mittel für die Maßnahme, die ca. 18.000 Euro kosten soll, bereitzustellen, um eine Realisierung in 2017 oder 2018 zu ermöglichen.

 

Die Wasserführung am Grundstück Im Spessartgrund 18 wurde schon im Jahr 2012  bemängelt. Das Wasser vom Fußweg schwemmt bei stärkerem Regen Schotter weg und fließt in den Hof des Grundstücks. Der Ortsbeirat empfiehlt, die beabsichtigte Baumaßnahme des Grundstückeigentümers im Spessartgrund 18  zur Herstellung einer erheblich verbesserten Wasserführung zu unterstützen und Details in einem Gespräch vor Ort festzulegen. Ähnliche Maßnahmen wurden in der Vergangenheit ohne Anliegerbeteiligung durchgeführt. Außerdem ragen die Kanaldeckel auf dem Fußweg aus dem Boden heraus und stellen eine Unfallgefahr dar.

 

Schluß der Sitzung 21.30 Uhr

 

                                                        Für die Richtigkeit:

 

 

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Stefan Walther, Ortsvorsteher                                                   Günter Walther, Schriftführer

 

 

 

                                               Sinntal-Jossa, den 20. April 2017