Dorfgeschehen in Sinntal-Jossa


 

Durchgehende Maskenpflicht für alle 

anwesenden Personen  

Nach den Veröffentlichungen des Main-Kinzig-Kreises müssen alle anwesenden Personen durchgehend einen textilen Mund-Nasenschutz    tragen. Ein Kunststoff-Gesichtsschild ist nicht ausreichend. Ursache ist die sehr hohe Zahl an Neu-Infektionen im Kreis. Der Inzidenzwert liegt am 19. 10 2020 bei 53,7. Damit ist der Grenzwert für die vierte Corona-Warnstufe überschritten.  

 



 

Der Ehrenvorsitzende Otto Röll des Verkehrs- und Heimatvereins Jossa e.V., der Betreiber dieser Webseite ist, wurde am Samstag, den 26. Sept. 2020 zu Grabe getragen. Er war am 19. Sept. im Alter von 88 Jahren verstorben. 

 

Nachruf

 

Otto Röll hat unseren Verein – den Verkehrs- und Heimatverein Jossa -  als einer der Hauptinitiatoren im Jahre  1978 mitgegründet und war 25 Jahre Vorsitzender des Vereins. Für seine großen Verdienste wurde er 2003 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.  Bereits 1983 war er für sein gesamtes ehrenamtliches Wirken schon mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. 

 

Der Antrag der Gemeinde Sinntal beim damaligen Ministerium für Landwirtschaft und Landentwicklung zur Verleihung des Prädikats „Staatlich anerkannter Erholungsort“  wurde 1978 positiv beschieden. Otto Röll und seine Vorstandskollegen hatten einen großen Anteil an der Verwirklichung dieses Vorhabens. 

 

Die Entwicklung des Fremdenverkehrs und schon die Beantragung des erwähnten Prädikats hatten dazu beigetragen, dass Jossa in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wurde. Der Verein unter Leitung von Otto Röll hat hierzu viele Vorschläge eingebracht. Einige realisierte Projekte: Dazu zählen der Grillplatz, die Kneippanlage mit Spielplatz, der Fußpfad entlang der Jossa mit dem Steg über die Jossa zur Spessartstraße, der Steg über die Sinn mit dem Fußweg durch die Schachblumen-wiesen sowie zwei Schutzhütten und der Dorfplatz. Das Dorferneuerungsprogramm  ermöglichte auch den Bau des neuen Sportplatzes mit der Erschließung des gesamten Sportgeländes. 

 

Durch die Aktivitäten des Vereins und seiner Vermieter, der Gastronomie und die günstige Konstellation des allgemeinen Urlaubstrends hatte der Fremdenverkehrsort Jossa in der Spitzenzeit bis zu 24.000 Übernachtungen jährlich zu verzeichnen.  Jossa war und ist das Dorf mit den meisten Übernachtungen im Altkreis Schlüchtern. 

 

Neben den beiden Gasthäusern gab es drei größere Pensionen und elf weitere Zimmervermieter. Der rührige Verein war häufig Gastgeber von gut besuchten Grillabenden am Gelände auf der Hohen Süß, das nach und nach und  mit viel Eigenleistung  mittlerweile gut ausgestattet war. 

 

Der Verkehrs- und Heimatverein Jossa war damals fast ausschließlich touristisch orientiert, was auch  erforderlich war. Durch die touristischen Veränderungen im Dorf  ist es heute mehr der Heimatort und seine Darstellung in Wort und Bild  - die Dorfgeschichte und das Dorfgeschehen - und die bekannte Theatergruppe „Stoark Stoeck“, die eine eigene Abteilung des Vereins ist.  

 

Otto Röll hatte als Gemeindevertreter und  Beigeordneter der Gemeinde Sinntal eine weitere sehr wichtige Ehrenamtsaufgabe wahrgenommen. Kommunalpolitisch war er schon vorher in der noch selbständigen Gemeinde Jossa  sechs Jahre als Vorsitzender der Gemeindevertretung tätig bis zur Eingemeindung 1974. 

 

Für seine beachtlichen Verdienste für unseren Verein und unser Dorf Jossa sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. 

 

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 

 

Möge er in Frieden ruhen! 

 

 

Günter Walther

1. Vorsitzender des Verkehrs- und Heimatvereins Jossa e.V.


 

Auswirkungen der Corona-Pandemie für unser Dorf  

 

Das übliche Dorfgeschehen im Veranstaltungsbereich ist durch die Corona-Pandemie und die erforderlichen Einschränkungen völlig anders als wir es kennen. Es hat in unserem Dorf seit dem Frühjahr eigentlich keine öffentlichen Veranstaltungen mehr gegeben. Selbst die Gottesdienste sind einige Wochen ausgefallen, im Internet waren die Sinntaler Kirchen mit Videos aktiv. Schulen und Kindergärten waren geschlossen, inzwischen wieder unter geänderten Bedingungen geöffnet. Das Arbeitsleben läuft für die meisten erwerbstätigen Bürger größtenteils mittlerweile unter erhöhten Hygiene- und Schutzbedingungen in gewohntem Umfang weiter. Trotz Kurzarbeit erholt sich die Wirtschaft wieder langsam. Im allgemeinen klagen nicht nur in Deutschland sondern weltweit Gastronomie, Tourismus und das gesamte  Kultur- und Veranstaltungsgewerbe einschließlich Messeveranstaltern über erhebliche Einbußen. Sie sind von den Kontakteinschränkungen am härtesten betroffen. Der Profifußball fand teils ohne Zuschauer statt. Erst jetzt sind wieder Zuschauer in sehr begrenztem Rahmen zugelassen. Auch der Amateurfußball war von der Einstellung des Spielbetriebs und ist von den veränderten Bedingungen stark beeinträchtigt.

 

Trotz immenser staatlichen Hilfen werden nicht alle gefährdeten Unternehmen vor der Insolvenz bewahrt werden können. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sagte in seinem traditionellen Sommerinterview sinngemäß:  Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie werden die öffentlichen Haushalte noch viele Jahre beeinflussen. Anders als in den letzten Jahren im Zeichen florierender Wirtschaft und guter Entwicklung der Steuereinnahmen müssen auch wieder neue Schulden gemacht werden, da die staatlichen Hilfsprogramme und die Einnahmeverluste anders nicht  ausgeglichen werden können.  Wir hoffen, dass die Wirtschaft sich bis Anfang 2022 wieder stabilisiert.   

                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Stand: 15. Sept. 2021                                                                       


 

Corona-Pandemie

Main-Kinzig-Kreis erweitert Meldepflicht für Reiserückkehrer

 

Frankfurter Rundschau 3. Juli 2020

 

Zur Zeit der ersten Fälle brachten vor allem Urlauber das Virus mit - betroffen war vor allem die Altersgruppe von 35 bis 59 Jahren. Im April bis Mai wurden stärker ältere Menschen infiziert; Ausbrüche in Seniorenheimen zeigten sich in den Zahlen. Im Juni nahmen die Altersgruppen der Schüler, Heranwachsenden und jüngeren Erwachsenen an relativer Bedeutung zu.

 


 

Corona-Pandemie                                                                                                               30. März 2020 

 

Die Corona-Epedemie, die zunächst in China ihren Ursprung hatte, hat sich weltweit verbreitet und ist zur Pandemie geworden. In den meisten Ländern gibt es erhebliche Ausgangsbeschränkungen und  Geschäftsschließungen. Großfirmen müssen Kurzarbeit machen, weil der Nachschub fehlt. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt entspricht der Intensität des Jahres 1955. Land und Bund haben Hilfsprogramme für kleine, mittlere und  große Unternehmen und für die Beschäftigten aufgelegt. "Corona"-Lohnzuschläge bleiben steuerfrei bis 1500 Euro. In Deutschland gibt es zwar mittlerweile auch 

fast 58.000 festgestellte infizierte Personen und 450 Sterbefälle, aber die Situation in den Krankenhäusern ist in Hessen noch nicht prekär.  Es fehlt allerdings an Schutzmasken und Schutzkleidung für das Personal in den Gesundheits- und Pflegeinrichtungen. Die Beschaffung ist nicht einfach, da diese Artikel weltweit Mangelware sind. Mittlerweile werden diese Artikel auch wieder in Deutschland produziert, nachdem vorher wohl alles aus Asien beschafft wurde. Das rächt sich jetzt. Warum die Notfallreserve zu gering war, wird noch zu klären sein.  

 

Es wird im Fernsehen von kritischen Situationen für pflegebedürftige Senioren berichtet, die daheim durch ausländische Pflegekräfte betreut werden. Trotz der Reisebeschränkungen in ganz Europa wollen viele dieser Personen - meist Frauen - in ihre Heimatländer.  Ersatz reist meistens nicht an.  Besonders schlimm sind nach diesem Bericht die Pflegebedürftigen betroffen,  deren Betreuung über den Schwarzmarkt organisiert wird.  

 

Diese Virus-Epedemie wird von der Bundeskanzlerin und vielen anderen Politikern, Wirtschafts-Fachleuten und Medizinern als die größte Herausforderung nach dem 2. Weltkrieg eingeschätzt. 

 




Jossaer Weihnachtsmarkt 2019 

Walter Dörr hat einen Bericht in den Kinzig News veröffentlicht. Er berichtet schon seit zwei Jahrzehnten über diese Veranstaltung und hat in dem Artikel auch einem Rückblick viel Platz gegeben. Eine kleine Korrektur dazu: Der Schreiber dieser Zeilen, Günter Walther, gehört nicht mehr zum engeren Kreis der Weihnachtsmarkt-Organisatoren. Aber er besucht diese Veranstaltung immer noch sehr gern.  Walter Dörr hat viele schöne Fotos aufgenommen, die man auch online sehen kann. Hier kann man den Artikel und die Fotos

    >> aufrufen << 

Fotos: Günter Walther 








Herwig Patzer hat auch Projekte des Verkehrs- und Heimatvereins großzügig unterstützt. so z. B. den Druck der Dorfchronik. Leider kann er den Bildband nicht mehr sehen, der aktuell in Bearbeitung ist und dessen Druck er ebenfalls sponsern wollte. Ortsvorsteher Stefan Walther sagte in seinem Nachruf:  Herwig Patzer war nicht nur ein großzügiger Förderer unserer Vereine und unseres Dorfes, er war auch ein Mensch und Freund, bei dem man sich Rat holen konnte. Herwig  - wir werden Dich vermissen. Ruhe in Frieden !  

 

Verkehrs- und  Heimatverein Jossa e.V. 

-Betreiber und Gestalter dieser Webseite-

Günter Walther , Vorsitzender

 



Kinzigtal-Nachrichten 28. März 2019 


Hier sieht man weitere Infos und Fotos zu unsere Garde- und Showtanz-Veranstaltungen:

 

                                                                                                                                                                                >> Samstag aufrufen<< 

>> Sonntag aufrufen << 


Weitere Infos und Fotos zum Garde- und Showtanz in Jossa:

 

                                                                                                                                                                                       >> aufrufen <<



Dieses schöne Foto der Jossaer Kirche am Abend hat uns Peter Ullrich geschickt. Es wurde von seinem Schwiegersohn Pascal Schütz mit einer Drohne aufgenommen. - Vielen Dank!






 Großer Bericht in der Gelnhäuser Zeitung vom 3. März 2018 

Alle Fotos aus unserer Sammlung 


HINWEIS: Die Fotos kann man hier >> aufrufen << und vergrößert sehen  




Die Fußball-Spielgemeinschaft Altengronau-Jossa feiert ihr

10-jähriges Bestehen im Rahmen eines Neujahrsempfang  






 

 Es ist offensichtlich überstanden. Weil ein Privatweg genutzt werden konnte (Dank an den Eigentümer und die Anlieger), die Mitarbeiter der Baufirma sehr kulant waren und 99+x % der "Durchfahrer" langsam gefahren sind, war alles noch erträglich. Bis auf wenige Tage - da wollten zu viele durch die Baustelle - ist durch gegenseitige Rücksichtnahme auch alles gut gegangen. Der Einsatz der Polizei war angemessen! Die Radfahrer auf dem R 2 von Altengronau nach Dittenbrunn werden sich auch freuen!


 

Baumaßnahmen der hessischen Straßenbaubehörde "Hessen Mobil": Brückensanierung der Jossabrücke und Fahrbahndeckenerneuerung von der Dorfmitte bis zum Ortsausgang Richtung Altengronau. Juli und August 2017.

Foto vom 1. Aug. 2017. Alle hoffen darauf, dass die Arbeiten bald abgeschlossen sind. Es sind nur bedingt geduldete Durchfahrten durch die Baustelle und über Dittenbrunn möglich. Offizielle Umleitungen über Schlüchtern bzw. Höhenstraße Burgsinn-Roßbach.  






Unsere Theatergruppe "Stoark Stoeck" führte am 31 März, am 1. April, am 7. April und am 8. April jeweils um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Jossa ein interessantes Theaterstück auf.

Presseberichte


OSTHESSEN NEWS

10.04.17 - SINNTAL 

Regisseur Ziegler im Interview

Erfolgreiche Theatertradition in Jossa: "Ich wähle das aus, was mich reizt"

Den Schwank „Bauernlist für Biomist“ führte die Laienspielgruppe vom Verkehrs- und Heimatverein Jossa „Stoark Stoeck“ viermal an den beiden vergangenen Wochenenden in der Turnhalle auf. Seit 2000 besteht die Theatertradition, die alljährlich mit unterschiedlichen Stücken erfolgreich aufrecht erhalten wird. Der diesjährige Bauerschwank ist das achte Werk, das Regisseur Klaus Ziegler für Stoark Stoeck geschrieben hat.

Ziegler ist in Jossa geboren und wohnt nach wie vor in dem schönen Sinntaler Erholungsörtchen. Er ist eigentlich Diplomsoziologe, Psychodramaleiter und Präventionstrainer. In der Praxis EigenSinn in Bad Orb gibt er psychosoziale Beratung und Kurse. Präventionskurse leistet er auch in weiteren Orten für den Bildungspartner Main–Kinzig, den Kneipp Verein Schlüchtern, die Stadt Bad Brückenau und die AOK Schweinfurt. In einem Interview stellen wir den Autor und Regisseur Klaus Ziegler vor.

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