Dorfchronik von 2011 bis heute

2013

Nachdem Ortsbeirat und die Anwohner im Vorjahr nochmal nachdrücklich den Ausbau der Straße "Hohe Leite" gefordert und begründet haben, wird das Projekt im Jahr 2012 begonnen und 2013 im Frühjahr fertiggestellt. Es ist eine sehr schöne Straßenanlage geworden, die das optische Erscheinungsbild des gesamten Wohngebietes deutlich hebt. Die Pfützen und Staubwolken gibt es nicht mehr. 

Weihnachtsmarkt 2011 * Gemischter Chor im Gottesdienst - Video

Weihnachtsmarkt 2011 - nach dem Kindergesang Bescherung durch den Nikolaus

Die Jossaer Feuerwehr erhält im März 2013 ein neues Einsatzfahrzeug  (TSF-W)  
und einen Mannschaftsbus

Ganz links: Vorsitzender Uwe Ziegler, ganz rechts Wehrführer Michael Schüßler

Grundschule Jossa wird wegen Schülermangel geschlossen

 

Was sich schon seit vielen Jahren abgezeichnet hatte, ist zum Ende des Schuljahres 2012/13 eingetreten. Die Schüler aus Jossa werden zukünftig an der Grund-, Haupt- und Realschule Altengronau unterrichtet. Die aktuellen Schüler wurden in einer kleinen Feier im Schulhof im Beisein von Eltern, Großeltern und Verwandten verabschiedet.   

Auch Ortsvorsteher Walther richtet einige Worte an Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Gäste. Die Entwicklung macht schon etwas traurig. Der Ortsvorsteher z. B. war als sechsjähriger Junge dabei als Jossaer Bürger im Hand- und Spanndienst (das war die Bezeichnung für unbezahlte Arbeit für das Gemeinwesen Kommune) z. B. mit Hacke und Schaufel  die Baugrube mit den Fundamentgräben hergestellt haben  für den Bau des dritten Schulsaals, der 1954 die Klassen drei bis fünf aufnahm. Heute ist dort der Schulungsraum für die freiwillige Feuerwehr Jossa untergebracht. Es gab damals in den acht Volksschulklassen ca. 85 bis 90 Schüler, bei ca. 850 Einwohnern. Aus früheren Zeiten wird berichtet, dass die Schülerzahl z. B. 1910 bei 130 gelegen hat. Das Dorf hatte damals rund 520 Einwohner. Der Kinderreichtum hatte sich also schon in den 1950er Jahren erheblich verringert, um dann in den "guten Zeiten" in eine schlimme Phase der "Fast-Kinderlosgikeit" abzugleiten. Auch die Zahl der als sogenannte "Single" lebenden Menschen hat zugenommen. Dies sind Entwicklungen, die der "Volksgemeinschaft" Schwierigkeiten bereiten. Ob man dieses Problem nachhaltig lösen kann, scheint mehr als fraglich. Dieses Problem kann aber kein Sozialsystem verkraften. Die Zukunft wird sehr spannend werden, weil man Lösungen finden muss. Eigentlich müssten sich alle, die wenig Geld für Kinder ausgeben müssen, weil sie keine haben, fairerweise wissen, dass ihr Beitrag für das funktionierende Gemeinwesen vermutlich zu gering ist. Wie gesagt ..... es wird spannend.       


Weihnachtsmarkt 2013  - eine kleine Zusammenfassung im Video 

Musik: Musikverein Neuenengronau,   Gesang: MariMaki-Hummels Singers 

Mai 2014
 
Sportgemeinschaft Jossa feiert ihr 65-jähriges Bestehen ganz groß

Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft: Von links Vorsitzender Martin Röder, Rainer Hoffmann, Horst Zeller, Manfred Zeller, Herwig Patzer und die Vorstandsmitglieder Willi Zeller und Norbert Zeller 

 

Tanzgruppen mit unterhaltsamen Einlagen beim Kommers 

 

 

Wegen Urheberrechten mussten leider bei dem folgenden Video einige Musikstücke entfernt werden, sonst wäre das Video gesperrt worden.  

Juni 2014


Die Sinntaler Kirchengemeinden und Marjoß vereinigen sich zur Kirchengemeinde "Sinntal und Marjoß"

 

 

 

 

2. November 2014

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Jossa feiert in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste ihr 85-jähriges Bestehen, verbunden mit dem 45-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr

 

Erdenwerk Patzer, Luftaufnahme

 

2015 

Bahnhof Jossa erneut verkauft

 

Kinzigtal-Nachrichten 23. Juni 2015 

Bahnhof in Sinntal-Jossa zum Mindestgebot von 25.000 Euro versteigert

 

JOSSA

 

Ein Bahnhof, günstiger als ein durchschnittlicher Mittelklassewagen: Das Jossaer Bahnhofsgebäude hat einen neuen Besitzer. Preis für die sanierungsbedürftige Immobilie, an der noch regelmäßig Züge von Schlüchtern nach Würzburg verkehren: 25.000 Euro.

 

Das war gleichzeitig das Mindestgebot für das Objekt, das mit 90 anderen Immobilien im Berliner Auktionshaus Karhausen zum Verkauf stand. Wer der neue Eigner des Bahnhofes ist, darüber schweigt das Auktionshaus. Einzig bestätigte Matthias Knake, Mitglied der Geschäftsleitung, dass der Bieter persönlich im Saal anwesend war.

 

 

Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei nicht um einen Investor aus Ulmbach, der zuletzt mehrere Immobilien im Altkreis erworben und saniert hatte. Vor der Versteigerung war das Gebäude im Besitz eines britischen Finanzinvestors. Dieser hatte ein ganzes Paket an Empfangsgebäuden von der Deutschen Bahn erworben und löst den Bestand nun auf. / kbk

Ein sehr gelungenes und interessantes Chorkonzert verbunden mit der Feier zum 60-jährigen Bestehen des Gemischten Chores fand am Samstag, den 23. April 2016 in der Mehrzweckhalle in Jossa statt.

 

 

Die Jubilare, die für  60 Jahre aktives Chorsingen geehrt wurden, Auf dem Foto zu sehen (von links) Vorsitzender Gottfried Wachenfeld , Marianne Schüßler, Margot Röder, Elisabeth Buchhold, Anneliese Seuring, Edith Werner, Elisabeth Zeller, DAS-Landesvorsitzender Michael Neigert, und Jochen Zeller. 

 

 

 

Ortsbeiratssitzung in Jossa am 26. April 2016 im Feuerwehrhaus.

Neuer Ortsvorsteher: Stefan Walther (bisher Ortsbeiratsmitglied und Schriftführer), 

 

stellvertretender Ortsvorsteher wie bisher Hans Röder,
neuer Schriftführer: Günter Walther, bisher Ortsvorsteher,
stellvertretender Schriftführer wie bisher Harald Borde.

 

 

 

Waldemar Zeller - ein Gastwirt mit Leib und Seele – am 5. Juni 2016 verstorben 

„Waldemar Zeller war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die viel für den Tourismus im Main-Kinzig-Kreis und im Naturpark Spessart getan hat.“ Dies erklären Landrat Erich Pipa und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler anlässlich des Todes des Gastronomen und Hoteliers Waldemar Zeller aus Sinntal-Jossa. Der Verstorbene hat zusammen mit seiner Familie in den vergangenen Jahrzehnten aus dem Landgasthof Jossgrund eine Beherbergungsstätte mit nationalem Ruf gemacht.

 

Insbesondere Biker aus ganz Deutschland haben den Landgasthof inmitten des Naturparks Spessart und des Biosphärenreservats Rhön als ihre Übernachtungsstätte ausgewählt, wenn sie den Spessart, die Rhön, den Vogelsberg oder das fränkische Weinland auf zwei Rädern erkunden wollten. Unter Bikern bestens bekannt sei der Biergarten am Mühlenbach mit dem Mühlrad als Zeichen für Entspannung, des Genusses und vor allem für Qualität heimischer Gerichte, wozu die von Waldemar Zeller geführte Metzgerei beigetragen hat.

 

 

 

Drei Jossaer Bürger wurden für langjährigen Einsatz in der Kommunalpolitik geehrt

 

Heinrich Schüßler, Günter Walther und Klaus Zeller wurden nach jahrzehntelangem Engagement als Sinntaler Mandatsträger geehrt und verabschiedet.

Auf dem oberen Bild: Heinrich Schüßler (2. von links) und Günter Walther (4. Von links) . Unten auf dem Bild in der Mitte Klaus Zeller (6. Von links)

Kinzigtal-Nachrichten 18.07.2016

 

Zweifamilienhaus steht in Flammen: Mehr als 100 Einsatzkräfte bekämpfen Brand

 

JOSSA

 

Lichterloh in Flammen stand am späten Sonntagabend ein Zweifamilienhaus in Jossa. Die Feuerwehr rückte mit mehr als 100 Mann an und kämpfte gegen die Flammen. Beim Brand wurden fünf Bewohner verletzt.

 

Von unserem Mitarbeiter Steffen Vetter

„Zimmerbrand“ in der Straße Waldsiedlung in Jossa – so lautete die Erstmeldung gegen 22 Uhr. Doch das Feuer war sehr viel verheerender, nur wenige Minuten später wurde mitgeteilt: „Dachstuhl brennt“ – die Feuerwehr rückte für einen Großeinsatz aus.

Neben Einsatzkräften aus Jossa und Altengronau kamen Feuerwehren aus Sterbfritz, Neuengronau, Mottgers, Weichersbach und Schwarzenfels zum brennenden Wohnhaus. Mit ihren Drehleitern waren Wehren aus Schlüchtern und Bad Brückenau vor Ort. Weitere Verstärkung gab es aus Wächtersbach: Die Einheit war für Befüllung von Atemschutzgeräten zuständig.

                                                                                     Flammen breiten sich rasch aus

Die Löscharbeiten forderten viel von den mehr als 100 Einsatzkräften ab. Die enge Straßenbebauung und Hanglage machte es nicht einfach. Neben Hydranten wurde Wasser aus dem nahegelegenen Bach Jossa abgepumpt.

Das Feuer breitete sich rasch aus. Mithilfe von Drehleitern bekämpften Feuerwehrleute den Brand auch von oben.

Fünf Bewohner, im Alter zwischen 38 und 73 Jahren, wurden bei dem Feuer verletzt. Ein 72-Jähriger musste mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, teilt die Polizei mit.

Erste Schätzung: 200.000 Euro Schaden

In einer ersten Schätzung geht die Polizei von einem Schaden von rund 200.000 Euro aus. Den Brand könnte ein implodierter Fernseher ausgelöst haben. Brandermittler haben dies allerdings noch nicht bestätigt. Sie sind am Montag vor Ort und machen sich ein Bild.

Die Einsatzleitung am Sonntagabend hatte Sinntals Gemeindebrandinspektor Michael Eiring. Kreisbrandinspektor Markus Busanni, Kreisbrandmeister Florian Friedrich und Bürgermeister Carsten Ullrich (SPD) waren an der Einsatzstelle. Die Löscharbeiten dauerten bis weit in die Morgenstunden an.

 

 

 

 

Kinzigtal-Nachrichten 06.08.2016                                                                  Daniel Kreuzer

Brandopfer in Jossa überwältigt von riesiger Hilfsbereitschaft

 

JOSSA

 

3980 Euro plus einen nicht bezifferten Spendenbeitrag kamen bei der von der Familie Zeller vom Landgasthof Zum Jossgrund veranstalteten Benefizveranstaltung zugunsten der durch einen Wohnhausbrand geschädigten Familien zusammen.

 

Eigens dafür wurde das Schnitzelkraftwerk wieder aktiviert, mit dem 2009 der noch immer bestehende Guiness-Weltrekord für das mit 96,7 Meter längste Schnitzel erreicht wurde. Prominente Unterstützung wurde mit dem Schirmherrn des Spendenaufrufs, Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich, sowie dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Oliver Habekost (beide SPD) gefunden.

Beide ließen es sich nicht nehmen, am gesamten Abend das Schnitzelkraftwerk zu bedienen. Von jedem verkauften Schnitzel waren fünf Euro als Reinerlös für die Familien Schüßler bestimmt. Insgesamt 791 Schnitzel haben das Kraftwerk auf die Teller der hungrigen Gäste verlassen – 300 Kilogramm Fleisch.

Hinzu kam an diesem Abend noch eine Barspende in Höhe von 25 Euro, sodass insgesamt ein Betrag von 3980 Euro zusammenkam. Diese Summe wurde von Familie Zeller noch durch eine namhafte Spende, deren Höhe sie nicht nennen möchte, großzügig aufgerundet. Ein Jossaer hatte zudem während des Abends Holzschnitzereien zum Verkauf angeboten, deren Erlös ebenfalls dem Spendenkonto gutgeschrieben wurde.

Überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft und Solidarität, nahmen Heinrich und Renate Schüßler, stellvertretend für die beiden vom Brand betroffenen Familien, sichtlich gerührt den Spendenerlös des Schnitzelabends entgegen. Sie bedankten sich bei Familie Zeller und darüber hinaus bei allen, die sie in den zurückliegenden Tagen seit dem verheerenden Brand unterstützt und ihnen Hilfe angeboten haben.

Die Bürgermeister von Sinntal und Obersinn, der Ortsvorsteher von Jossa sowie die Freiwillige Feuerwehr Jossa hatte einen gemeinsamen Spendenaufruf verteilt. Einzahlungen auf Spendenkonto .

 

Die Spielgemeinschaft Altengronau/Jossa führte ein Benefizspiel gegen Borussia Fulda durch. Ergebnis 2500 Euro. 

 

Das Dorf Jossa hat Herwig Patzer sehr viel zu verdanken. Seit vielen Jahrzehnten unterstützt er Projekte und Vereine in großzügiger Weise. Wir möchten diese Veröffentlichung zu seinem 70 Geburtstag zum Anlass nehmen, ihm ganz herzlich zu danken und ihm zu seinem runden Geburtstag alles Gute - vor allem Gesundheit - wünschen. 

 

Stefan Walther

Ortsvorsteher 


Auch die 2. Auflage der Dorfchronik ist mittlerweile ausverkauft. Ein Dank nochmal allen, die Beiträge hierfür geleistet haben und nochmal einen Dank an Herwig Patzer, der dieses Projekt sehr großzügig unterstützt hat. 


Weil ein Privatweg genutzt werden konnte (Dank an den Eigentümer und die Anlieger), die Mitarbeiter der Baufirma sehr kulant waren und 99+x % der "Durchfahrer" langsam gefahren sind, war alles noch erträglich. Bis auf wenige Tage - da wollten zu viele durch die Baustelle - ist durch gegenseitige Rücksichtnahme auch alles gut gegangen. Der Einsatz der Polizei war angemessen! Die Radfahrer auf dem R 2 von Altengronau nach Dittenbrunn werden sich auch freuen!